Nach dem Übergang der großen Flussläufe vom Staat auf das Land vor einigen Jahren hat die Wildbachverbauung wieder ein lohnendes Betätigungsfeld gefunden. Denn von den kleineren Flüssen war schon fast jeder Flusslauf verbaut. Jetzt konnte man sozusagen wieder dreinhauen und Etsch und Eisack hochwassergerecht gestalten, das heißt, weitgehend zu Wasserabflusskanälen degradieren. Rigoros wurden und werden Jahr für Jahr die Böschungen kahlgeschlagen denn Bäume haben an und auf den Flussböschungen nichts mehr verloren.
Trotzdem findet sich immer wieder ein
Bächlein, welches man
"sanieren" kann. So geschehen mit dem Rivelaunbach bei Bozen. Hier die
Fotodokumentation (März 2005) dazu:

Der
Rivelaunbach in Bozen Rentsch, von der Rentscher Brücke aus in
Richtung Ritten gesehen.
Das gesamte Bachbett wurde
kahlgeschlagen und
umgestaltet. Es ist jetzt - laut Wildbachverbauung - ein Spielplatz
für Kinder.

Der
Rivelaunbach in Bozen Rentsch, von der Rentscher Brücke aus in
Richtung Eisack gesehen (vor und nach der Sanierung).

Nicht nur die
Bäume im Flussbett, nein auch jene am Straßenrand
neben dem Brückengeländer mussten dran glauben.
Jetzt (Juni 2008) schauts hier wieder besser aus:


